#31 Re: BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft 2007
Verfasst: 18. Okt 2007 17:05
Wer wird wann Meister?
Die BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring ist in dieser Saison so spannend wie selten. Vor dem Finale, dem 32. DMV Münsterlandpokal am 27. Oktober, haben noch drei Teams Chancen auf den Titel. Nach neun von zehn Rennen Marco Wolf (Lohmar), Jürgen und Heinz-Otto Fritsche (beide Hückeswagen) führen die Tabelle mit 67,57 Punkten an. Auf Platz zwei liegen die Vorjahresmeister Mario Merten (Nürburg) und Wolf Silvester (Nürnberg) mit 67,09 Punkten, gefolgt von Andreas Mäder (Großkugel) und Reinhold Renger (Rothenburg/Tbr) mit 65,12 Zählern.
In der Langstreckenmeisterschaft werden die Punkte nach einer bewährten Formel vergeben: Wer die meisten Teilnehmer in seiner Klasse hinter sich läßt, erhält die meisten Punkte. 80 Prozent der ausgetragenen Läufe gehen am Ende in die Wertung ein - und genau hier liegt der Knackpunkt aus Sicht der beiden erstplatzierten Teams. Sowohl Fritzsche/Fritzsche/Wolf als auch Silvester/Merten haben sich in der laufenden Saison bereits zwei punktemäßige Ausrutscher geleistet.
Die Situation präsentiert sich - ausgehend von einer ähnlichen Klassenstärke, wie beim letzten Rennen - wie folgt: Gewinnen Fritzsche/Fritzsche/Wolf sind sie Meister, selbst wenn Silvester/Merten ebenfalls siegen. Platz zwei würde dem Trio beim gleichzeitigen Sieg der Verfolger hingegen nicht reichen - dann wären Silvester/Merten Meister und würden ihren Vorjahrestitel verteidigen.
Wenn beide Favoritenteams straucheln, haben Silvester/Merten gute Aussichten. Die drittplatzierten Mäder/Renger benötigen einen Sieg bei mindestens 15 Teilnehmern in ihrer Klasse, um den Titel einzufahren. Dies ist eher theoretischer Natur, denn im Schnitt war die Klasse in der laufenden Saison nur mit elf Autos besetzt. Fritzsche/Fritzsche/Wolf wären dann buchstäblich aus dem Rennen und würden in der Tabelle weit zurückfallen, denn im Gegensatz zu ihren Kontrahenten haben sie sich richtige Nullrunden geleistet, während Silvester/Merten bei zwei verkorksten Rennen zumindest noch gering punkten konnten.
Ganz gleich, wer am Ende Meister wird - die Gewinner sind in jedem Fall die Fans der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft, die sich auf ein spannendes Finle in der „Grünen Hölle“ freuen dürfen.
Quelle: VLN
Die BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring ist in dieser Saison so spannend wie selten. Vor dem Finale, dem 32. DMV Münsterlandpokal am 27. Oktober, haben noch drei Teams Chancen auf den Titel. Nach neun von zehn Rennen Marco Wolf (Lohmar), Jürgen und Heinz-Otto Fritsche (beide Hückeswagen) führen die Tabelle mit 67,57 Punkten an. Auf Platz zwei liegen die Vorjahresmeister Mario Merten (Nürburg) und Wolf Silvester (Nürnberg) mit 67,09 Punkten, gefolgt von Andreas Mäder (Großkugel) und Reinhold Renger (Rothenburg/Tbr) mit 65,12 Zählern.
In der Langstreckenmeisterschaft werden die Punkte nach einer bewährten Formel vergeben: Wer die meisten Teilnehmer in seiner Klasse hinter sich läßt, erhält die meisten Punkte. 80 Prozent der ausgetragenen Läufe gehen am Ende in die Wertung ein - und genau hier liegt der Knackpunkt aus Sicht der beiden erstplatzierten Teams. Sowohl Fritzsche/Fritzsche/Wolf als auch Silvester/Merten haben sich in der laufenden Saison bereits zwei punktemäßige Ausrutscher geleistet.
Die Situation präsentiert sich - ausgehend von einer ähnlichen Klassenstärke, wie beim letzten Rennen - wie folgt: Gewinnen Fritzsche/Fritzsche/Wolf sind sie Meister, selbst wenn Silvester/Merten ebenfalls siegen. Platz zwei würde dem Trio beim gleichzeitigen Sieg der Verfolger hingegen nicht reichen - dann wären Silvester/Merten Meister und würden ihren Vorjahrestitel verteidigen.
Wenn beide Favoritenteams straucheln, haben Silvester/Merten gute Aussichten. Die drittplatzierten Mäder/Renger benötigen einen Sieg bei mindestens 15 Teilnehmern in ihrer Klasse, um den Titel einzufahren. Dies ist eher theoretischer Natur, denn im Schnitt war die Klasse in der laufenden Saison nur mit elf Autos besetzt. Fritzsche/Fritzsche/Wolf wären dann buchstäblich aus dem Rennen und würden in der Tabelle weit zurückfallen, denn im Gegensatz zu ihren Kontrahenten haben sie sich richtige Nullrunden geleistet, während Silvester/Merten bei zwei verkorksten Rennen zumindest noch gering punkten konnten.
Ganz gleich, wer am Ende Meister wird - die Gewinner sind in jedem Fall die Fans der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft, die sich auf ein spannendes Finle in der „Grünen Hölle“ freuen dürfen.
Quelle: VLN