Zeitungsschnipsel Teil 4

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sunny1011
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Re: Zeitungsschnipsel Teil 4

Beitrag von sunny1011 » #196 »15. Feb 2007 08:43

Also 100,000 Tonnen Öl werden tüchtig in Porvoo Kalbådagrund abgepumpt, es ist soweit nichts ausgelaufen. Neste kauft es.
Es wird ein Navigationsfehler vermutet. Mehr Artikel auf Englisch, siehe oben.
Aus Finnen von Sinnen [auf Finndeutsch]: "Finnland verhält sich zu der Erde wie das Erde zu der Universum. Weisst du, wir sind ein bisschen weit weg von die Zentrum, und wenn du vorbeifliegst an uns, denkst du, ach, da gibt es doch nur Wasser und Wolken. Deswegen steigt auch wenige aus hier. Macht aber nix, sind ja auch ganz gut allein zurechtgekommen bis jetzt (...) Allerdings lässt sich dieser O-Ton (...) hochmutiger auslegen. (...) dass ihre Heimat der einzige Ort auf Erden ist, an dem sich wahrhaft intelligentes Leben findet (...)

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Syysmyrsky
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Re: Zeitungsschnipsel Teil 4

Beitrag von Syysmyrsky » #197 »15. Feb 2007 09:19

Hier noch was bei "www.g-o.de" gefunden, auf Deutsch ;)
Vor finnischer Küste havarierter Öltanker wieder frei
Ein mit 110.000 Tonnen Rohöl beladenes Tankschiff, das westlich der Insel Hogland im Golf von Finnland auf Grund gelaufen war, konnte aus eigener Kraft seine Fahrt wieder aufnehmen. Nach Angaben der Betreibergesellschaft wurde der Rumpf der „Propontis“ zwar an zwei Stellen beschädigt, doch durch die Doppelwandtechnik sei kein Öl ins Meer gelangt. Auch ein Aufklärungshubschrauber der Küstenwache konnte bislang keine Verschmutzungen im Wasser entdecken. Derzeit liegt das 250 Meter lange Tankschiff vor Anker und wird von Spezialisten der zuständigen griechischen Reederei untersucht. Die Unglücksursache ist bislang ungeklärt, doch scheint die „Propontis“ auf dem Weg von Russland nach Westeuropa vom Kurs abgekommen zu sein.
Zuletzt geändert von Syysmyrsky am 15. Feb 2007 09:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Zeitungsschnipsel Teil 4

Beitrag von sunny1011 » #198 »15. Feb 2007 09:42

Ach Syys, sei nicht bissig :D . Ich mach inzwischen fast von jeder Nachricht eine kurze Notiz auf Deutsch (mit Meinung eingefärbt, kann net ändern). Nun gerade mit acht Projekten wo 50% meiner Zeit eingebunden ist, ist gerad schlecht ;)
Aus Finnen von Sinnen [auf Finndeutsch]: "Finnland verhält sich zu der Erde wie das Erde zu der Universum. Weisst du, wir sind ein bisschen weit weg von die Zentrum, und wenn du vorbeifliegst an uns, denkst du, ach, da gibt es doch nur Wasser und Wolken. Deswegen steigt auch wenige aus hier. Macht aber nix, sind ja auch ganz gut allein zurechtgekommen bis jetzt (...) Allerdings lässt sich dieser O-Ton (...) hochmutiger auslegen. (...) dass ihre Heimat der einzige Ort auf Erden ist, an dem sich wahrhaft intelligentes Leben findet (...)

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Re: Zeitungsschnipsel Teil 4

Beitrag von latosaari » #199 »16. Feb 2007 08:57

HAZ vom 15.02.2007

Faszination Digitalfotografie: Panoramabild vereint drei Momente zu einem Augenblick

Ein Mathematiker aus Helsinki hat mithilfe digitaler Technik drei Momente in einem Bild eingefangen. Antti Kemppainen gelang bei einem Besuch in Perth in Australien diese beeindruckende Aufnahme am Strand. Es zeigt links ein Feuerwerk vor gering bewölktem Abendhimmel, rechts eine dramatisch verdunkelte Wolkendecke mit einem herannahenden Gewitter just im Moment einschlagender Blitze – und in der Mitte (rechts vom Feuerwerk, am Rande der Wolken) einen kosmischen Besucher: den Kometen McNaught, der als hellster Komet seit 1976 eingestuft wird. Anlass für das Feuerwerk war ein Jahrestag der Ankunft der „ersten Flotte“ aus England in der Bucht von Sydney im Jahr 1788. Das Panoramabild besteht aus drei nebeneinander angeordneten und kurz nacheinander aufgenommen Einzelbildern – die Kemppainen anschließend am Computer mit einem „Stitch“-Programm zusammenfügte (vom englischen „zusammenheften“). Eine umfangreiche, kommentierte Übersicht solcher Stitch-Programme nennt die Seite http://www.jostjahn.de/fotos/panosoft. html. Der Fotograf zeigt auf seiner Internetseite weitere beeindruckende Bilder (http://www.jkemppainen.com/antti/). msc
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Re: Zeitungsschnipsel Teil 4

Beitrag von Klaus » #200 »19. Feb 2007 19:08

Aufgespürt in Spiegel Online - eine schier unglaubliche Geschichte. Ist zwar nicht in Finnland, aber in Schweden passiert.


Schwede verpasste die vor 40 Jahren erfolgte Umstellung auf Rechtsverkehr
Seit 1967 herrscht in Schweden Rechtsverkehr, doch nicht jeder hat das mitgekriegt. Ein Rentner fuhr zum Schrecken der anderen Verkehrsteilnehmer konsequent auf der linken Seite - selbst durch das Blaulicht der Polizei ließ er sich nicht beirren.

Stockholm - Wahrscheinlich begann sich der Fahrer langsam zu wundern, dass sämtliche anderen Autos auf der "falschen" Straßenseite fuhren. Beirren ließ sich der 79-jähriger Schwede davon jedoch nicht. Weil er nicht mitbekommen hatte, dass in seinem Land seit 1967 Rechtsverkehr herrscht, landete der Rentner jetzt vor Gericht. Der Mann aus einer Kleinstadt nördlich von Karlskrona hatte bei seiner ersten Autofahrt seit mehr als 40 Jahren die anderen Verkehrsteilnehmer in Angst und Schrecken versetzt, wie die Zeitung "Sydöstran" heute berichtete.

Der 79-Jährige hielt sich konsequent links, fuhr eine Ampel über den Haufen und ließ sich nicht einmal vom Blaulicht der Polizei stoppen. Erst als ein Polizeiauto ihm den Weg abschnitt, hielt er an. Vor Gericht sagte er, er habe seinen Wagen zur Inspektion bringen wollen und dabei die Orientierung verloren. Der Richter verhängte ein Bußgeld.
Många bäckar små, blir en stor å.

Die Politiker von heute machen Politik nur für einen Tag. Und der Tag war gestern. (Dieter Hildebrandt)

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Re: Zeitungsschnipsel Teil 4

Beitrag von Syysmyrsky » #201 »21. Feb 2007 19:53

EU-Kommission verhängt Milliardenstrafe - Rekordbußgeld gegen Aufzugbauer

Die Europäische Kommission hat gegen fünf große Fahrstuhlbauer wegen illegaler Preisabsprachen Kartellstrafen in der Rekordhöhe von 992 Millionen Euro verhängt. ThyssenKrupp muss nach Angaben der Behörde mit 479,7 Millionen Euro die höchste Einzelstrafe zahlen. Der eigentlich fällige Betrag sei um 50 Prozent erhöht worden, weil ThyssenKrupp ein "Wiederholungstäter" sei. Das Unternehmen war 1998 bereits wegen Kartellabsprachen im Edelstahlsektor bestraft worden.
Otis von United Technologies wurde mit 225 Millionen Euro bestraft. Bußgelder wurden zudem gegen die Hersteller Kone aus Finnland (142 Millionen Euro), Schindler (143,7 Millionen Euro) aus der Schweiz und ein Mitsubishi-Unternehmen (1,8 Millionen Euro) verhängt.
Die Unternehmen haben den Feststellungen der Kommission zufolge von etwa 1995 bis 2004 in Deutschland, Belgien, Luxemburg und den Niederlanden Aufträge und Ausschreibungen untereinander aufgeteilt. Dabei haben sie nach Ansicht der Behörde sowohl bei Neuanlagen als auch im Wartungs- und Ersatzteilgeschäft gegen gegen europäisches Kartellrecht verstoßen.
"Steuerzahler, öffentliche Einrichtungen und Bauherren sind in großem Stil betrogen worden", sagte ein Sprecher der Kommission. Jedes der Unternehmen habe seine angestammten Marktanteile behalten. Andere Mitglieder hätten, "wenn sie gerade nicht an der Reihe waren", völlig überhöhte Angebote abgegeben. In allen beteiligten Unternehmen seien hochrangige Mitglieder des Managements an den Preisabsprachen beteiligt gewesen.
"Die Manager wussten, dass das, was sie taten, verboten war", erklärte Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes. "Es ist empörend, dass die Baukosten für Gebäude, einschließlich Krankenhäuser, von diesem Kartell in die Höhe getrieben wurden." Auch die EU selbst wurde nach Angaben der Kommission Opfer des Kartells. Sowohl bei der Renovierung des Kommissionsgebäudes in Brüssel als auch beim Neubau eines Gebäudes des Europäischen Gerichtshofs in Luxemburg sei das Kartell tätig gewesen.
Der ThyssenKrupp-Konzern erklärte in einer Mitteilung, den Bußgeldbescheid noch nicht erhalten zu haben. Daher könnten "Begründung und Bemessung der Bußgelder derzeit nicht nachvollzogen werden". Der Konzern werde nach Prüfung entscheiden, ob Rechtsmittel beim Europäischen Gerichtshof eingelegt werden.
Die EU-Kommission hatte Mitte Oktober 2005 ein offizielles Verfahren gegen die Aufzughersteller eingeleitet. Vorausgegangen waren mehr als eineinhalbjährige Ermittlungen. Die bisher höchste Kartellstrafe von fast 800 Millionen Euro hatte Brüssel 2001 gegen Firmen verhängt, die Preise für Vitamine abgesprochen hatten.
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Re: Zeitungsschnipsel Teil 4

Beitrag von Syysmyrsky » #202 »24. Feb 2007 07:49

Neues Deutschland, 23.02.07

Helsinki schützt Holzindustrie
Finnland verlangt in der EU geringere Reduktion von CO2-Emissionen


Von Andreas Knudsen

Die EU will Finnland Zugeständnisse bei der Reduktion von Kohlendioxid-Emissionen machen.

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Finnland präsentiert sich gern als Vorreiter erneuerbarer Energie und weist darauf hin, dass die Energieversorgung schon seit vielen Jahren zu einem Fünftel auf Biobrennstoffen basiert. Doch der Widerstand des Landes gegen die Pläne der EU, den CO2-Ausstoß der Europäischen Union bis 2020 verbindlich um 20 Prozent zu senken, brachte Finnland harsche Kritik anderer Länder und von Umweltorganisationen ein. Helsinki setzte durch, dass die Lasten ungleich verteilt werden und Finnland seine CO2-Emissionen weniger als andere Mitgliedstaaten absenken muss. Umweltminister Stefan Wallin bezeichnete den jetzt im Ministerrat gefundenen Kompromiss als fair und erklärte, Finnland sei zu weiteren Reduzierungen bereit, falls Länder außerhalb der EU ihren Ausstoß ebenfalls drastisch reduzieren.
Die Regierung in Helsinki argumentiert mit dem Hinweis auf die nördliche Lage und die energieaufwendige Produktion von Papier, einem der wichtigsten Industriegüter. Laut einem Bericht des staatlichen Wirtschaftsinstitutes VATT würde eine Reduzierung der Emissionen nach den ursprünglichen Brüsseler Vorschlägen bis zu 60 000 Arbeitsplätze kosten – mehr als die Hälfte der aktuell in der Forstwirtschaft Beschäftigten. Der wichtigste Holz- und Papierexporteur der Welt müssten sich weitgehend von dieser Branche verabschieden. Interessanterweise wollte Minister Wallin der VATT-Untersuchung nach dem Brüsseler Kompromiss »kein großes Gewicht« mehr beimessen; sie entwerfe lediglich das schlimmste theoretische Szenario. Gleichzeitig forderte er die finnische Industrie auf, die von ihnen entwickelten umweltfreundlichen Energietechnologien verstärkt zu exportieren. Der EU-Beschluss werde diesem Markt einen kräftigen Anstoß geben.
Dabei denkt der Minister nicht etwa an Wasser- oder Windkraft, die lediglich 2 bzw. 0,1 Prozent des finnischen Energiebedarfes decken. Rund 20 Prozent der finnischen Wärme- und Stromproduktion werden mit Holzabfällen gedeckt. Diese wiederum stammen aus der Holz- und Papierindustrie, die auch ihre Abfallprodukte wirkungsvoll nutzt und damit etwa zwei Drittel des Energiebedarfes ihrer Fabriken deckt.
Der überwiegende Teil der Energieproduktion stammt hingegen aus weit weniger umweltfreundlichen Quellen. Durch die Verbrennung von Öl, Gas, Kohle und Torf wird etwas mehr als die Hälfte der Energie erzeugt. Kernenergie deckt 16 Prozent, und derzeit wird das fünfte finnische AKW gebaut und über die Notwendigkeit eines weiteren diskutiert. Obwohl die Politik energiesparende Maßnahmen fördert, konnte Finnland seine Verpflichtungen aus dem Kyoto-Protokoll bisher nur durch Zukauf von CO2-Verschmutzungsrechten im Ausland erfüllen. Erst im Dezember wurden zu diesem Zweck Abkommen mit Bulgarien und Rumänien geschlossen.
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Re: Zeitungsschnipsel Teil 4

Beitrag von Sapmi » #203 »24. Feb 2007 09:39

Syysmyrsky schrieb am 24.02.2007 07:49
Rund 20 Prozent der finnischen Wärme- und Stromproduktion werden mit Holzabfällen gedeckt. Diese wiederum stammen aus der Holz- und Papierindustrie, die auch ihre Abfallprodukte wirkungsvoll nutzt und damit etwa zwei Drittel des Energiebedarfes ihrer Fabriken deckt.
Der überwiegende Teil der Energieproduktion stammt hingegen aus weit weniger umweltfreundlichen Quellen.
Da geht mir doch schon wieder das Messer in der Tasche auf. Bild
Was soll denn am Abholzen von Urwäldern umweltfreundlich sein? Da wird mal wieder die Hälfte der Problematik unter den Tisch gekehrt, wie üblich, wenn's nur um Profit geht. Bild
Zuletzt geändert von Sapmi am 24. Feb 2007 09:40, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Zeitungsschnipsel Teil 4

Beitrag von sunny1011 » #204 »24. Feb 2007 10:08

Doch und alle sind völlig zufrieden, dass Finnland der EU Paroli bietet. Im Vergleich zu anderen skandinavischen (ebenfalls mit der problematischen nördlichen Lage) war Finnland schon lange das Schlusslicht hinsichtlich des Kyoto Protokolls.
Aus Finnen von Sinnen [auf Finndeutsch]: "Finnland verhält sich zu der Erde wie das Erde zu der Universum. Weisst du, wir sind ein bisschen weit weg von die Zentrum, und wenn du vorbeifliegst an uns, denkst du, ach, da gibt es doch nur Wasser und Wolken. Deswegen steigt auch wenige aus hier. Macht aber nix, sind ja auch ganz gut allein zurechtgekommen bis jetzt (...) Allerdings lässt sich dieser O-Ton (...) hochmutiger auslegen. (...) dass ihre Heimat der einzige Ort auf Erden ist, an dem sich wahrhaft intelligentes Leben findet (...)

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Re: Zeitungsschnipsel Teil 4

Beitrag von Syysmyrsky » #205 »27. Feb 2007 07:17

Finnlands öffentliche Verkehrsmittel sollen sicherer werden. Die Verkehrsgesellschaft HKL will Metrostationen, Bahnen und Busse besser beleuchten und mit mehr Personal und Überwachungskameras ausstatten.

Bessere Ausleuchtung, mehr Kameras, da wird dann wohl ein Axtmörder-Film gedreht ;)
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Re: Zeitungsschnipsel Teil 4

Beitrag von Syysmyrsky » #206 »28. Feb 2007 09:27

Nachdem Radio Finnland zum Jahreswechsel seine Kurzwellen und die Mittelwelle 963 kHz verlassen hat, sendet Helsinki noch auf der Mittelwelle 558 kHz (50 kW). Als derzeit einzige Stimme Finnlands auf Kurzwelle ist Scandinavian Weekend Radio weiter an jedem ersten Wochenende auf den bekannten Frequenzen zu hören.
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Re: Zeitungsschnipsel Teil 4

Beitrag von sunny1011 » #207 »28. Feb 2007 10:07

Syysmyrsky schrieb am 27.02.2007 08:17
Finnlands öffentliche Verkehrsmittel sollen sicherer werden. Die Verkehrsgesellschaft HKL will Metrostationen, Bahnen und Busse besser beleuchten und mit mehr Personal und Überwachungskameras ausstatten.

Bessere Ausleuchtung, mehr Kameras, da wird dann wohl ein Axtmörder-Film gedreht ;)
Noch meeeeehr? Sogar zu Ticketkontrolle sind sie abends im 6er Pack. Uniformiert für Ticketkontrolle ist auch schon seltsam. Kommt aber sicher von der Uniformehrfurcht. Ganz anders in D :D Das zieht nicht. Aber die verstärkte Überwachung ist nicht schlecht. Die Metro in Helsinki bzw.das Umland wie "neu renovierte" Parkhäuser sind sowas von bäh. Und die Typen, die man dort trifft...
Aus Finnen von Sinnen [auf Finndeutsch]: "Finnland verhält sich zu der Erde wie das Erde zu der Universum. Weisst du, wir sind ein bisschen weit weg von die Zentrum, und wenn du vorbeifliegst an uns, denkst du, ach, da gibt es doch nur Wasser und Wolken. Deswegen steigt auch wenige aus hier. Macht aber nix, sind ja auch ganz gut allein zurechtgekommen bis jetzt (...) Allerdings lässt sich dieser O-Ton (...) hochmutiger auslegen. (...) dass ihre Heimat der einzige Ort auf Erden ist, an dem sich wahrhaft intelligentes Leben findet (...)

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Re: Zeitungsschnipsel Teil 4

Beitrag von Zeratul » #208 »28. Feb 2007 11:02

ja wurden in der Metro auch kontrolliert... Klischeegerecht hatten die Ausländer kein Ticket.... die standen da zu fünft oder so drumrum, Security blabla
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Re: Zeitungsschnipsel Teil 4

Beitrag von sunny1011 » #209 »28. Feb 2007 17:12

Puh, schaff jetzt nicht zu übersetzen, aber interessant wie sowas ausarten kann.
Finland demands that Poland revise claims concerning Finnish armoured vehicles

Finland has expressed concern about the reputation of Finland and the Finnish defence equipment manufacturer Patria Industries in Poland.
The Finnish Ambassador to Poland, Jan Store, expressed the government's concern to Defence Minister Aleksander Szczyglo in Warsaw last Friday after the publication of a Polish report which criticises the armoured vehicles manufactured by Patria.
"The Ambassador brought out that the report contains misunderstandings, errors, and groundless claims that put both Patria and Finland into a negative light. The public report can be read all over the world and can make the activities of the company more difficult", said embassy official Arja Makkonen in Warsaw on Tuesday.
The Patria Group is 70 per cent state-owned.
One chapter in the nearly 400-page report is dedicated to the assessment of Patria vehicles. The official report was made public recently by Polish President Lech Kaczynski. According to Polish media reports on Tuesday, friction caused by the report has led to diplomatic tension between Finland and Poland.

The report was written by the head of Polish military counter-espionage, Antoni Macierewicz, and his aides. It describes the activities of the old military intelligence service WSI, which was disbanded in the autumn. Poland felt that the WSI represented Moscow's interests in Poland.
Eight pages in the report are dedicated to the vehicle that the Poles called Rosomak, or "Wolverine". Nearly four years ago Poland ordered 690 of the Finnish-made AMVs (armoured modular vehicles) for its armed forces, most of which were to be assembled at Polish factories. The deal, worth more than EUR 1 billion, was the largest single sale for the Finnish defence equipment industry in recent history.
The Polish armed forces already have about 130 of the vehicles in use. Some of them are to be sent to Afghanistan along with Polish NATO forces.

The Polish report calls into question the way that the deal between Finland and Poland emerged. It said that Patria did not adhere to its agreement to change the dimensions of the vehicles.
Contrary to claims in the report, Finland insists that none of the AMVs have sunk in any tests, and that nobody has suffered burns at a Polish factory during their assembly. Patria CEO Jorma Wiitakorpi launched an information campaign in Warsaw on Tuesday in the name of Patria and its Polish partners, aimed at "correcting the mistakes in the report".
"We are surprised that Antoni Macierewicz did not contact us when such an official report evaluating us was being written", Wiitakorpi noted.

At the Finnish Ministry for Foreign Affairs, Undersecretary of State Markus Lyra denied that there were any diplomatic tensions between Finland and Poland.
On Thursday last week he discussed the Macierewicz report and Patria with Andrezej Szynka, the Polish Ambassador in Helsinki.
Lyra said that the report was not the main topic of their discussion. Szynka had come to the ministry to meet with another official.
"I expressed Finland's view that we feel that it is unfair and unfortunate that Patria's name should come forward in the report in such a negative connection", Lyra said.
Lyra did not say what Szynka's answer was, but he said that the discussion had been "constructive".

Lyra denied that ties between Finland and Poland would have been affected by Poland's use of its veto in the European Union against a partnership agreement between the EU and Russia. The veto came after Russia banned imports of Polish meat, after which Poland vetoed the PCA talks
http://www.hs.fi/english/article/Finlan ... 5225456708

Tja. Nur Probleme...
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Re: Zeitungsschnipsel Teil 4

Beitrag von sunny1011 » #210 »6. Mär 2007 19:56

Langatmig geht es zu. Und was das kostet. Auch wenn die Umstände nicht einfach waren, aber Fall Bodom ist ja wohl das Extremste, wie lange eine Gerichtsverhandlung dauern kann. Porvoo Brand geht auch sehr langsam voran.

Die EU hat in diesem Jahr zum dritten Mal Finnland für überlange Gerichtsprozesse ermahnt. Nun wurde einem Mann ein Schadensersatz iHv 5.500 Euro für 3 J. Wartezeit zugesprochen.
Finland Fined for an Over-Long Court Case
Published 06.03.2007, 18.24

The European Court of Human Rights has once again slapped the Finnish government with a fine for over-long court cases.

A man from southern Finland filed a complaint after his criminal court case took three years to reach a final verdict. The Finnish government said the delays were due to the fact that the number of cases working their way through the court system spiked during the man's own trial process.

This explanation was rejected by the European Court. The government was ordered to pay the man 3,000 euros in damages and 2,500 euros in court fees.

Finland has already received three warnings this year for long court cases.
YLE

Andere Beispiele aus Aamulehti:

Gewalttat von 1995, Urteil 2002.
Wirtschaftsverbrechen von 1957 Urteil 1999

http://www.aamulehti.fi/uutiset/kotimaa/13384.shtml

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