Übersicht: Frauendominierte Branchen

Hilfe, wo ist mein Geld geblieben? Dinge, die man braucht oder mit nach Hause nimmt: Klamotten, Glas und Porzellan. Oder wie wär´s mit nem zwei Tonnen schweren Specksteinofen im Handgepäck?

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sunny1011
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Übersicht: Frauendominierte Branchen

Beitrag von sunny1011 » #1 »1. Okt 2007 19:24

In Verbindung mit den derzeit aktuellen Gehaltserhöhungsverhandlungen für Krankenschwerster und med. Personnel (SUPER und TEHY), veröffentlichte IS eine Durchschnittswertung verschiedener Berufe sowohl im öffentlichen Dienst, als auch im Privatsektor. Es handelt sich vor allem um die Berufsgruppen, die von Frauen dominiert sind. Dort sind die Unterschiede am grössten (idR. etwa 20% weniger als Männer, oder grundsätzlich eine geringe Spanne an Gehältern.

Übersetzt einige krasse Stichproben:

Öffentlicher Dienst:
<span style="color:red;">Oberarztin 6836 Euro
Spez. Ärztin 6073 Euro[/color]
<span style="color:green;">Arzt 4929 Euro
Zahnärztin 4903 Euro
Rektorin 4045 Euro[/color]
<span style="color:purple;">AMK Rektorin 3676 Euro
Grundschulrektorin 3165 Euro
Produktionsleiterin, Vorarbeiterin (?) 3143 Euro
Berufsschulrektorin 3097 Euro[/color]
Spez. Lehrerin 2832 Euro
Leiterin im soz. Dienst 2832 Euro
Lehrerin 2749 Euro
Psychologin 2749 Euro
andere Spezialisten und Sacharbeiter 2645 Euro
andere Spez. und Sacharbeiter im Bildungswesen 2562 Euro
Krankenschwester 2468 Euro
Sozialdienstarbeiterin 2460 Euro
Röntgenassistentin 2413 Euro
Krankenschwester/psych. Betreuung 2318 Euro
Laborantin 2313 Euro
Bibliothekarin 2263 Euro
Betreuung von psych. Kranken 2222 Euro
Erzieherin 2171 Euro
Krankenschwester (lähihoitaja) 2167 Euro
Krankenschwester (terveydenhoitaja) 2165 Euro
Kindergärtnerin 2089 Euro
Physiotherapeutin 2085 Euro
Buchhalterin 2026 Euro

<span style="color:sienna;">Abteilungssekretärin 1994 Euro
MTA (Patientenannahme) 1928 Euro
Vorgesetzte Restaurant 1912 Euro
Büroangestellte 1884 Euro
Köchin 1880 Euro
Zahnarztgehilfin1878 Euro
Erzieherin Kindergarten 1866 Euro
Angestellte Biblio, Archiv, Museum 1832 Euro
Küchenhilfe KH 1786 Euro
Putzfrau KH 1665 Euro[/color]

Privatsektor:
<span style="color:green;">Verkaufs- und Marketingmanagerin 4966 Euro
Geschäftsführerin (?) 4540 Euro[/color]
<span style="color:purple;">Marketingspezialistin 3668 Euro
HR Spezialistin 3585 Euro
Vorgesetzte Bank und Post 3347 Euro
IT Desinger, ProgrammerIn 3312 Euro[/color]
Office Manager 2960 Euro
Journalistin 2901 Euro
Fachkraft Elektronik, Informatik 2810 Euro
Technische Fachkräfte, andere Branchen 2651 Euro
IT support 2633 Euro
Leitende Krankenschwester 2641 Euro
PTA / Pharmazeutin 2470 Euro
Hotel oder Restaurantleiter 2385 Euro
Einzelhandelsleiterin 2373 Euro
Post- oder Bankangestellte 2328 Euro
Krankenschwester 2318 Euro
Buchhalterin 2314 Euro
Versicherungsfachkraft 2268 Euro
Sekretärin 2231 Euro
Büroangestellte 2179 Euro
Physiotherapeutin 2132 Euro
Reiseverkehrskauffrau 2122 Euro
Konditoreiverkäuferin 2108 Euro
Krankenschwester (Lähi-) 2047 Euro

<span style="color:sienna;">MTA (Annahme) 1940 Euro
Vekäuferin 1782 Euro
Köchin 1771 Euro
Kellnerin 1761 Euro
Lagerarbeiterin 1760 Euro
Verkäuferin, Kassiererin 1727 Euro
Küchenhelferin 1705 Euro
Putzfrau KH 1612 Euro[/color]

Es ist möglich, dass ich nicht alle Berufstitel ganz richtig wiedergebe, aber das als Orientierung nach Branche. Farben, um die einzelnen tEuro Spanne abzugrenzen.

Die Originalliste:

Bild Bild

Quelle: Iltasanomat 1.10.2007
Aus Finnen von Sinnen [auf Finndeutsch]: "Finnland verhält sich zu der Erde wie das Erde zu der Universum. Weisst du, wir sind ein bisschen weit weg von die Zentrum, und wenn du vorbeifliegst an uns, denkst du, ach, da gibt es doch nur Wasser und Wolken. Deswegen steigt auch wenige aus hier. Macht aber nix, sind ja auch ganz gut allein zurechtgekommen bis jetzt (...) Allerdings lässt sich dieser O-Ton (...) hochmutiger auslegen. (...) dass ihre Heimat der einzige Ort auf Erden ist, an dem sich wahrhaft intelligentes Leben findet (...)

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Re: Übersicht: Frauendominierte Branchen

Beitrag von sunny1011 » #2 »3. Okt 2007 22:05

Der Artikel hat einen Beigeschmack, dass es um die harten Verhandlungen der TEHY Gehälter (med. Personnel) geht...

Ein langes Interview mit Virpi Vaarala, die seit Jahren in Stockholm als Krankenschwester sehr erfolgreich ist. Zu dem Zeitpunkt als auch in Schweden der Mangel an med. Arbeitskräften herrschte, hat Schweden alles getan, um Krankenschwester zu rekrutieren. Ihr Grundgehalt ist 3 250 Euro und eine Erhöhung von mind. 100 Euro gab es mit wachsenden Aufgaben jedes Jahr. Sie beendete das befristete Arbeitsverhältnis mit Meilahti KH in Helsinki und hatte in Schweden immer eine unbefristete Stelle im öffentlichen KH. Auch die Miete für ihre Wohnunng wurde vom Arbeitgeber übernommen. Vor einigen Jahren hat Ersta sie vom Södertälje KH abgeworben. Sie erhielt eine Wohnung im Zentrum von Stockholm, die auch bezuschusst wurde.

Das Durchschnittsgehalt ist in Finnland 2050 Euro, in Schweden 2500 Euro lt. der Tarifunion. Zwischen den Jahren 1995-2005 stiegen die Gehälter in Schweden um 58%. Der Trend zum individuell verhandelbaren Einkommen fur Krankenschwester ist auch in öffentlichen KHs in Schweden Trend. In Finnland ist er grösstenteils von den Unionen abhängig. Es wird vermutet, dass individuelle Gehaltsvorteile in Finnland zum bösen Blut zwischen den med. Personnel führen würden, daher ist es nicht umsetzbar. Virpi hat schon von ihren schwedischen Kollegen gehört, dass Finninen sich selbst schlecht "verkaufen". Selbst sie hatte ein mulmiges Gefühl bei Gehaltserhöhungen, weil sie es nicht gewohnt ist, Forderungen zu stellen. Die Oberschwester hat sich für Virpi eingesetzt, damit ihre besonderen Fachkenntnisse angemesen vergütet werden. In Finnland ist es egal, wieviel Einsatz man leistet, es spiegelt sich im Gehalt nicht wieder, so Virpi. Sie gibt zu, dass individuell angepasstes Gehalt ganz andere Motivationswirkung hat. Sie sagt, dass im finnischen Arbeitsumfeld wird man neidisch, wenn das Gehalt der Kollegin im Dunklen bleibt.

Das Schwedische Vergütungsmodell aus den 80er Jahren hat am Anfang für Verwirrung gesorgt, bis man sich dran gewöhnte, dass die Gehälter variieren. Das Einstiegsgrundgehalt beträgt 1800 Euro, grosse Verantworung und Fachkenntnisse werden mit knapp 5000 Euro vergütet. Es gibt auch lokale Unterschiede. Während der Sommerperiode und bei Personnelmangel konnte eine Krankenschwester bis zu 8000 Euro im Monat verdienen.

Schweden musste wachsam bleiben, denn im benachbarten Norwegen wurden ebenfalls qualifizierte Kräfte gebraucht. Finnland plant nun Krankenschwester aus den Philippinnen zu rekrutieren. Viele Regionen haben keine finanziellen Mittel, um die offenen Stellen zu besetzen und mit wettberbsfähigen Gehältern zu werben. In Schweden dagegen waren die finanzielle Möglichkeiten gut.

Am wichtigsten findet Virpi die Arbeitsbedingungen und ist mit der Lage in Schweden sehr zufrieden; im Gegenteil zu Finnland gibt es ausgeglichene Arbeitszeiten, weniger Stress und Wünsche werden bei Schichteinteilung ohne Vorbehalte berücksichtigt. Man kann sogar Schichtarbeit von vorne rein ablehnen. Auch das war in Finnland kaum möglich. Virpi hat nicht vor nach Finnland zurückzukehren.

Die ganze Story auf Englisch in:

http://www.hs.fi/english/article/Finnis ... 5230732928
Finnish nurse enjoys life and work in Sweden

By Mari Manninen

After hearing all of the angry complaints from Finnish nurses about how poorly they are paid, it is a pleasure to listen to Virpi Vaarala. In her home in Stockholm, the 39-year-old surgical nurse is all smiles.
"I am very satisfied with my pay", Says Vaarala as she prepares her coffee in her one-room apartment in Södermalm - Stockholm's trendiest neighbourhood.
Vaarala earns a basic monthly salary of 30,000 Swedish krona (EUR 3,250). Extras for evening shifts, staying on call by her home phone, and overtime work means that her total earnings are EUR 3,800 a month.
"I am also very satisfied at how my pay has developed", Vaarala enthuses, and not without reason.
...
Zuletzt geändert von sunny1011 am 3. Okt 2007 22:06, insgesamt 1-mal geändert.
Aus Finnen von Sinnen [auf Finndeutsch]: "Finnland verhält sich zu der Erde wie das Erde zu der Universum. Weisst du, wir sind ein bisschen weit weg von die Zentrum, und wenn du vorbeifliegst an uns, denkst du, ach, da gibt es doch nur Wasser und Wolken. Deswegen steigt auch wenige aus hier. Macht aber nix, sind ja auch ganz gut allein zurechtgekommen bis jetzt (...) Allerdings lässt sich dieser O-Ton (...) hochmutiger auslegen. (...) dass ihre Heimat der einzige Ort auf Erden ist, an dem sich wahrhaft intelligentes Leben findet (...)

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Re: Übersicht: Frauendominierte Branchen

Beitrag von sunny1011 » #3 »3. Okt 2007 22:06

...
Five years ago Vaarala left Meilahti Hospital in Helsinki for Södersjukhuset in Stockholm. Her basic pay without extras shot up by nearly EUR 800. Like Meilahti, Södersjukhuset is a public sector hospital , and Vaarala did the same work in both facilities, as a nurse assisting in surgery.
"The pay was partially responsible for my move, but the greatest reason was that only fixed term jobs were available in Finland then. In Sweden I got a permanent post right away.
Vaarala got on a Viking Line boat, even though her knowledge of Swedish left much to be desired.
The linguistically challenged Finnish nurse fit right in to the multicultural environment in the hospital. "At first I had to speak English in the operating room, as I didn't even know the names of the implements in Swedish."
Vaarala's basic salary went up more than EUR 100 a month when she transferred to another public hospital in Södertälje, and again by about as much when she took a job at Ersta, a private hospital in Stockholm.
In Ersta, Vaarala's monthly salary has risen by at least EUR 100 each year - most recently a couple of weeks ago, she got a raise of EUR 140.
The figures are enough to make a Finnish nurse feel jealous. How is such pay development possible in Sweden?

The easiest answer is naturally that five years ago, when Vaarala moved to Sweden, there was a shortage of nurses, especially specialist nurses like Vaarala.
Agencies providing temp services for nursing staff were popping up. Even the public sector had to raise pay to get enough staff.
Vaarala was practically bought four years ago from Södertälje hospital to Ersta in Stockholm. "They called me from Ersta and said that they had heard about me from my friends, and they told me to come right away. They even paid the rent for my Södertälje apartment for the period of notice."
Vaarala was promised a pay hike and an apartment in the centre of Stockholm. The rent for her flat right next to the hospital where she works is less than EUR 300 a month. It is a fantastic deal on the hot rental market in the Swedish capital.
One might imagine that the fact that Vaarala's job is at a private facility would explain why she is so well-paid.
However, the surgical nurses at Ersta are only slightly better paid than those working at equivalent jobs in public hospitals in the Stockholm region, says ward nurse Maj Bäckelin.
So how much more do nurses in Sweden earn than their Finnish colleagues?

A direct comparison of pay scales of Finnish and Swedish nurses is not easy, as statistics are kept differently in the two countries.
In Finland, the municipal sector is the biggest employer of nurses. In Sweden, most hospital personnel work for the provinces.
In Finland's municipal sector, the basic monthly salary, including extras for experience and other personal supplements, was an average EUR 2,050 last year - before extras for shift work and overtime. In Sweden, the equivalent average basic salary for a nurse was nearly EUR 2,500, according to the local nurses union Vårdförbundet.
This is about how much colleagues in Finland earn with all of the extras for night work, Sunday and holiday work, and overtime. This means that nurses in Finland had to work more, and less pleasant hours to earn as much as nurses in Sweden do without the extra compensation.
"Wage trends in Sweden have been downright dizzying. Members of Vårdförbundet - including personnel other than nurses - saw their earnings shoot up by as much as 58 per cent in 1995-2005, which is a record for the local labour market.
They were helped in this by the possibility to agree on pay and terms of employment at a local level.
Aus Finnen von Sinnen [auf Finndeutsch]: "Finnland verhält sich zu der Erde wie das Erde zu der Universum. Weisst du, wir sind ein bisschen weit weg von die Zentrum, und wenn du vorbeifliegst an uns, denkst du, ach, da gibt es doch nur Wasser und Wolken. Deswegen steigt auch wenige aus hier. Macht aber nix, sind ja auch ganz gut allein zurechtgekommen bis jetzt (...) Allerdings lässt sich dieser O-Ton (...) hochmutiger auslegen. (...) dass ihre Heimat der einzige Ort auf Erden ist, an dem sich wahrhaft intelligentes Leben findet (...)

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Re: Übersicht: Frauendominierte Branchen

Beitrag von sunny1011 » #4 »3. Okt 2007 22:08

...
The nurses' shortage alone will not explain the trend.
Sweden has developed a pay system in which it is possible to negotiate relatively large pay hikes at individual work places, and even between employers and individual employees. These are the kinds of local agreements that many Finnish labour union activists still abhor.
Nurses have been in the front lines of this kind of system. Nurses in Sweden today negotiate their own pay increases themselves, directly with their supervisors.
On the national level, the employers' organisation and the labour union have agreed that pay hikes under each employer must be an average of at least two per cent a year.
This means that the pay increases for reach individual nurse can be as high as possible, or none at all.
So how does an immigrant fare in such a system? At least Virpi Vaarala seems to have done quite well.
Each year in Ersta, the ward nurse has offered such a high pay hike that Vaarala has agreed to it without hesitation.
"Swedes say that you Finns ask for too little. But as a Finn, I am not accustomed to making demands."
The ward nurse insists that Vaarala is one of the better-paid nurses on her ward.

Pay hikes are not based on the competitive situation alone. The spirit of local contracts includes that nurses are paid more, the more demanding the work, and how well the work is done.
Nursing has become an increasingly challenging profession, which has tended to raise the pay level.
Measures have also been adopted for evaluating personal success at the work place.
"Results, initiative, cooperative skills, development..." are some of the criteria that Ersta has for raising pay.
"Beginners get less. Pay goes up as experience and skills increase. This is how it should be", Bäckelin says.
Vaarala loves the Swedish model. "No matter how hard you struggle at work in Finland, it is not reflected in your pay. Here it is. Personal pay motivates in a very different manner."

So could such a system work in Finland?
Mikko Mäenpää, chairman of the Finnish Confederation of Salaried Employees (STTK) recently called for more flexibility in municipal pay levels, including greater differentials in personal pay. However, he did not specify how this should be implemented.
Nurse Virpi Vaarala feels that the Swedish model would not work in Finland. "Finns are more envious. People there would feel bitter if they did not know how much a colleague is paid."
Jaana Laitinen-Pesola, chairwoman of the Union of Health and Social Care Professionals (Tehy) also does not see Finland adopting the model.
"Not everything can be left to negotiations at the private level. The employer would have too much power. There has to be a national framework."
In fact, a small-scale version of the same system that Sweden has implemented has been used in Finnish municipalities in recent years: the system involves local evaluation of the demands of various jobs, with pay levels adjusted accordingly. A certain amount of personal bonus pay can also come from a job well done.
Ulla-Riitta Parikka, negotiation manager of the Commission for Local Authority Employers, says that increasing the possibilities for local negotiation of pay levels could be gradually increased. However, she does not warm up to the idea that pay levels would be negotiable on the level of individual employees.
Even in Sweden, the transition to local agreement was a long and painful process.
...
Aus Finnen von Sinnen [auf Finndeutsch]: "Finnland verhält sich zu der Erde wie das Erde zu der Universum. Weisst du, wir sind ein bisschen weit weg von die Zentrum, und wenn du vorbeifliegst an uns, denkst du, ach, da gibt es doch nur Wasser und Wolken. Deswegen steigt auch wenige aus hier. Macht aber nix, sind ja auch ganz gut allein zurechtgekommen bis jetzt (...) Allerdings lässt sich dieser O-Ton (...) hochmutiger auslegen. (...) dass ihre Heimat der einzige Ort auf Erden ist, an dem sich wahrhaft intelligentes Leben findet (...)

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Re: Übersicht: Frauendominierte Branchen

Beitrag von sunny1011 » #5 »3. Okt 2007 22:09

...
But there is more to work than just money. Working conditions are decisive, and there are differences there as well.
Virpi Vaarala has had her morning coffee, and is on her way to her job, for a shift that begins at noon. She has been allowed to choose to do the evening shift today, as has been the case with her other shifts. This is common practice in Sweden.
"In Finland, the shifts were imposed on us. Naturally, I was always working on the evening or weekend that I wanted to have off. That kind of unhappiness is unknown here."
In Sweden a nurse can often choose whether or not to do shift work at all. In Finland, shift work is more the rule than the exception.
Vårdförbundet estimates that about half of Sweden's nurses work unpleasant hours. Some nurses do nothing but night shifts.
The pace of work at Ersta is brisk, Vaarala says. When she was still working at public hospitals in Sweden she was surprised at how relaxed the work was compared with Finland.
Today work at Ersta dose not appear to be particularly hurried. Surgical nurses have plenty of time to chat in the coffee room.
"In Finland we did not have a lunch break on days when there was no time for it. In Swedish hospitals there is always a lunch break, even if it means closing the operating room for a time."

Virpi Vaarala feels that nurses in Sweden simply have a nicer time at work.
She has no intention to come back to Finland. She speaks quite fluent Swedish now, while holding a wad of smokeless tobacco under her lip ( 80 ). Swedish words even slip into her sentences as she speaks Finnish.
Not everything in Sweden revolves around her work. This weekend Vaarala is moving out of her job-linked apartment and is moving in with her new boyfriend.
http://www.hs.fi/english/article/Finnis ... 5230732928
Zuletzt geändert von sunny1011 am 6. Nov 2007 21:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Übersicht: Frauendominierte Branchen

Beitrag von sunny1011 » #6 »3. Okt 2007 22:09

...
When Sweden's nurses gradually moved over to a personal pay model in the 1980s, there was a great deal of confusion. At events organised by the nurses' union many were amazed at the idea that hospitals in Gothenburg and Malmö might have different pay levels for their nurses.
But they really can. And pay differentials for nurses in Sweden are high anyway.
The basic pay of a beginning nurse can be fairly low - just slightly above EUR 1,800, or about the same level as the lowest nurses' salaries in Finland. In the best of cases, nurses in supervisory positions can earn as much as doctors - close to EUR 5,000 a month.
Private employers pay their nurses more, but there are also big differentials in pay for the same work between different provinces and between municipalities, which are responsible for care for the elderly.
The fewer nurses in an area, the more nurses tend to earn. One extreme example is from the summer. A midwife working in areas near Umeå on Sweden's east coast could earn up to EUR 8,000 in a single summer month by postponing the annual leave and working in the city of Umeå, which suffered from a shortage of substitutes.
University hospitals do not necessarily have to use pay as an enticement for personnel, as nurses like to develop their professional skills at such institutions anyway.
Swedish nurses are accustomed to their pay system and the increased pay differentials that go with it. After all, it has offered individual nurses the possibility for advancement, and average pay has also increased nicely.
It has at least until recently.

During the past couple of years nurses working for provincial hospitals have seen their pay go up by an average of just a couple of per cent a year - only slightly more than the minimum contractual requirement.
The greatest reason for the slower growth is that Sweden no longer suffers from a shortage of nurses, says Jan Svensson, a negotiator for the employers' organisation of Sweden's municipalities and provincial authorities. Specialist nurses are the exception: their pay levels have continued to grow.
Another reason is that some employers have not rewarded nurses for good performance as they should have, preferring instead to pay as little as possible.
This has angered Swedish nurses, who are considering whether or not their national contract should be altered.
So it turns out that agreeing on pay levels locally is no guarantee of higher income.
"Nurses in Sweden have done well, which is the result of the market situation. Teachers, for instance, do not have the same competitive edge because they do not have as many alternative potential employers", says Juhana Vartiainen, head of the research unit at Sweden's National Institute of Economic Research.
Furthermore, Swedish teachers do not have a competing market in Norway, where nurses have also gone in hopes of better pay.

TI is said that there is a shortage of nurses in Finland as well, and there are moves to recruit nurses from as far as the Philippines.
Is pay competition a possibility in Finland as well? In principle, municipal employers are allowed to pay nurses as much extra as they want to on top of the pay hikes that are agreed upon on the national level.
"I would say that we are going toward a situation in which there is competition with pay levels", says Jaana Laitinen-Pesola of Tehy.
And there are indeed signs that this may be happening.
For instance, in Vantaa the parts of the payroll that have been subject to local agreement have been targeted at nurses. At the Tampere University Hospital a special recruitment supplement has been taken into use, worth up to about EUR 200.
However, pay competition remains modest.
Many municipalities could not even afford to compete for nurses with money.
In Sweden, meanwhile, provincial finances are in good shape, admits employers' negotiator Jan Svensson.
...
Aus Finnen von Sinnen [auf Finndeutsch]: "Finnland verhält sich zu der Erde wie das Erde zu der Universum. Weisst du, wir sind ein bisschen weit weg von die Zentrum, und wenn du vorbeifliegst an uns, denkst du, ach, da gibt es doch nur Wasser und Wolken. Deswegen steigt auch wenige aus hier. Macht aber nix, sind ja auch ganz gut allein zurechtgekommen bis jetzt (...) Allerdings lässt sich dieser O-Ton (...) hochmutiger auslegen. (...) dass ihre Heimat der einzige Ort auf Erden ist, an dem sich wahrhaft intelligentes Leben findet (...)

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